
Man denke sich in einen wohlig warmen, stressfreien Sommerabend hinein in einer x-beliebigen Großstadt. Die gleißende Hitze, der grelle Sonnenschein des Tages sind, dank eines frisch wehenden Lüftchens, inzwischen einer lauen, schweißfreien Wärme gewichen. Man sitzt alleine oder in kleinem Kreis, mit Freunden oder Familie, glücklich und zufrieden im Freien beisammen – sei es im Garten, auf dem Balkon oder in einem Straßencafé – und sinniert über das Dasein in diesen Tagen. Die erste Hälfte des Jahres ist vorüber – was mag wohl im zweiten Part so alles auf einen zukommen??
Plötzlich erklingt sacht ein Lied – latent südamerikanische Sambaklänge, muntere, rhythmisch vorantreibende Gitarrenriffs, (die übrigens von niemand geringerem beigetragen wurden, als von dem bekannten Hamburger Gitarristen Nils Tuxen, einst europaweit erfolgreich mit der unvergesslichen Disco-Funk-Combo „Moti Special“) und führende Doo-Wop-Chöre, gepaart mit prickelnden Flamenco-Elementen, und doch gleichsam cool, urban und zurückhaltend aufbereitet, dringen unüberhörbar aus den Boxen, gleiten durch die Gehörgänge, mitten hinein ins Herz. Zu einer so liebenswert einschmeichelnden, wie geradlinigen, strikt einprägsamen Melodie, erzählt der Sänger von dem Beginn neuer Beziehungen und neuer Freundschaften. Mit wem genau man sich schon bald anfreunden wolle, lässt der Sänger in seinem Lied weitgehend offen – vielmehr solle man einfach offen stehen für Neues und sich überraschen lassen, wer und was wohl in freundschaftlicher Manier auf einen zukommen werde.